walter_gropius_macht_schule

Wo wäre eine Beschäftigung mit dem großen Architekten sinnvoller als an der Schule und in dem Stadtviertel, dessen Namensgeber er ist?

Das ist ein Projekt, an dem die ganze Schule beteiligt ist. Von Klasse 1-12  machen nach und nach alle Klassenstufen mit und widmen sich den verschieden Projekten. Für dieses Projekt werden die verschiedensten Künstler engagiert. Die Schüler verlieren nicht das Interesse am Unterricht und die Lehrer können mit Freude weiter unterrichten. Somit ist es auch eine Bereicherung für das soziale Umfeld der Schule. Die Schülerschaft der WGS hat durch ihre familiäre Herkunft ohne das Projekt und die Schule kaum Möglichkeiten, sich mit dem Ursprung und der Bedeutung ihrer Wohnsiedlung und Schule zu befassen.

Das Projekt ist nachhaltig angelegt und wächst von Jahr zu Jahr: Im kommenden, geplanten Projektjahr möchten die LehrerInnen von über 180 SchülerInnen aus 9 Lerngruppen teilnehmen.

Aber einige Beispiele zeigen auch jetzt schon Erfolge – und die sind so groß, dass das Projekt – gemeinsam mit sechs anderen Projekten – in der Endausscheidung des Kulturwettbewerbs mixed-up steht! àhttp://www.mixed-up-wettbewerb.de/index.php?id=1096

In der Klasse 4.2 bewirkt das Projekt, dass die Kinder sich künstlerisch entdecken und sich der Architektur der Gropiusstadt bewusst werden:

 

Mit verschiedenen Methoden, wie tanzen, zeichnen, basteln, bauen und selbstständigen Museumsführungen lernen die Kinder kreativ und selbständig zu sein. Die Kinder entdecken eine neue kreative Art des Unterrichts, werden selbstbewusster und erfahren, wie schön und vielseitig Kunst und Kultur sein können.

 

Die Lernwerkstatt Kunst in der Klasse 7 näherte sich architektonischen Formen durch Tanz und die Nachbildung dieser Formen mit dem Körper an. Das war nicht nur eine bereichernde Selbsterfahrung, sondern führte auch zu einem besseren Verständnis architektonischer Formen und überraschenden Arbeitsergebnissen:

Auch die Oberstufe ist aktiv beteiligt:

Die 11. Klasse unserer Schule versucht für dieses Projekt Sponsoren zu werben. Auch dies ist ein Schritt zur Selbstständigkeit und zu ganz praktischen Erfahrungen im Wirtschaftsleben. Zudem führt das Projekt zu einem verstärkten Austausch innerhalb der Schülerschaft – die Schülerinnen aus der Klasse 4.2 erlebten ihren Besuch in der 11. Klasse, als sie ihr Projekt vorstellten, als großes „Highlight“!

 

Auf höherem künstlerischen Niveau gestaltet der Grundkurs Kunst 12 gemäß dem Bauhaus-Motto „form follows function“ Architektur und Kunstwerke, die in der Schule nicht nur sichtbar, sondern auch benutzbar werden – Näheres erfahren wir im Sommer!

Und wie geht es weiter?

Es ergeben sich Möglichkeiten innerhalb der Gemeinschaftsschule zu jahrgangs- und fachübergreifenden Veranstaltungen, z.B. im Prüfungszeitraum für die Präsentationsprüfungen (April 2015) für das Abitur und den MSA, zu Treffen von Schülern aus den anderen Jahrgangstufen, zu Bauhaus Projekten im Sommerkursprogramm und an ausgeschriebenen Projekttagen.

Geplant ist die Verankerung eines festen Präsentationstages im Projektjahr und ständige feste Präsentationsorte in der Schule sowie bei weiteren Kooperationspartnern der Schule. Damit soll die WGS langfristig eine kulturelle Institution in der Gropiusstadt werden, ein Ort, an dem Kunst erlebbar wird – ganz im Sinne ihres Namensgebers.

 

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